December 31, 2009

Guten … ja, was denn nun?

Category: Reflexionen – Author: regine – 6:28 pm

Einen guten Rutsch!

Ein netter Wunsch, aber woher kommt der Ausdruck eigentlich?

Meine jüngsten Erkenntnisse: Laut BVG-Journal (Berliner Verkehrsbetriebe) kommt der Wunsch aus dem Jiddischen (”Einen guten Jahresanfang”) , laut der Sendung mit der Maus aus dem Deutschen von Rutsch gleich Reise.

Wikipedia stellt fest, daß der Wunsch seit ca. 1900 nachweisbar ist und gibt beide Möglichkeiten an.

Ohne eindeutige Lösung wünschen wir einfach “Einen guten Beschluß”*.

* Das ist der in Unterfranken (wo wir 6 Jahre gearbeitet und gewohnt haben) übliche Neujahrsgruß, wobei Beschluß einfach Abschluß, Ende des alten Jahres bedeutet. Immerhin über 700.000 Findungen bei Google.

fake

June 15, 2008

Die klügste Nacht des Jahres

Category: Reflexionen – Author: admin – 4:57 pm

Sie stand für mich im Zeichen von Sprache und Übersetzung.

Anlaufstelle war also die Humboldt-Universität.

Hörsaal

Zum Einstieg die „Religiösen Orte Zugewanderter in Berlin“ aus einer Projektarbeit von Studenten. Noch, und es warten schon mehrere Personen auf den Film, wird draußen an Postern geklebt, Plakate werden aufgehängt, es wird über die Plazierung diskutiert, vier Student_inn_en besprechen, mit welcher Farbe die aufgeklebten Textbausteine und Fotos am besten umrandet werden sollen. Mehrere Personen laufen ziellos durch den Raum und strahlen technische Hilflosigkeit aus. Nach einer halben Stunde läuft der Laptop mit dem Beamer und den Lautsprechern zusammen.

Es ist wohl so, daß fast alle fremden Religionsgemeinschaften sehr aufgeschlossen sind, wenn sich Deutsche für Ihren Glauben und ihre Riten interessieren, selbst wenn größere Studentengruppen zu Besuch kommen.

Der Film ist das Ergebnis eines Studienprojekts. Diese Projektreihe wird auch in diesem Jahr fortgeführt, und die Zwischenergebnisse werden dann sehr engagiert und kenntnisreich von den Student_inn_en anhand der Plakate vorgestellt.

October 1, 2007

Übersetzertag

Category: Reflexionen – Author: admin – 9:24 am

Gestern war Übersetzertag, behauptet meine Partnerin, falsch sage ich, kurzes googeln belehrte mich, der Übersetzertag war am 21. September. Richtig ist, es war Übersetzertag und keiner hat es gemerkt außer einigen Eingeweihten. Für die Veranstalter des Übersetzertags scheint es sowieso nur Literatur-Übersetzer zu geben. Literatur-Übersetzung ist nun wirklich auch Kunst und von daher Kultur und Übersetzung von technischen Texten, rechtlichen Texten oder sonstigen fachlichen Texten ist Handwerk und müßte daher vieleicht auf dem Handwerkertag gewürdigt werden.

Übrigens, wann ist eigentlich Dolmetschertag?

September 27, 2007

Warum ein Übersetzer- und Dolmetscher-Blog?

Category: Reflexionen – Author: admin – 10:51 am

Guten Tag, dürfen wir uns vorstellen?

Vor einigen Wochen starteten wir den Berliner-Küchengespräche Blog Berliner-Küchengespräche mit der Idee, alles zum Bloggen zu bringen justcougars.com, was in einer Wohngemeinschaftsküche Gesprächsthema sein kann. Daher heißt es auch in der Unterzeile Berliner-Küchengespräche Banales und Interessantes zu Berlin, zu Kulinarischem, zu Sprache Berliner-Küchengespräche und zu anderem.

Sprache in der Form von Übersetzungs- und Dolmetschleistungen ist unser ökonomisches Marktangebot an Privatpersonen und Unternehmen mit dem Bedarf, sich anderssprachigen Kommunikationspartnern auf hohem Niveau verständlich zu machen. Wir haben schnell gemerkt, in einem Blog mit bunter Themenvielfalt geht das spezielle Anliegen verloren, über Translationsleistungen in differenzierter, alle Aspekte ausleuchtender Betrachtung zu reflektieren. Hier wollen wir Kunden, potentiellen Kunden, professionellen Anbietern von Translationsleistungen, Interessierten an Dolmetsch- und Übersetzungsleistungen über unsere Arbeit, über unsere Wahrnehmung dessen, was in der Translationsszene geschieht, berichten und gegebenfalls mit Ihnen über die Kommentarfunktion über unsere Betrachtungen diskutieren.

Wir wollen nicht verhehlen, unser Blog und unsere Webseite dienen auch dazu, Sie auf uns aufmerksam zu machen. Hier gibt es einiges aus meiner Sicht Interessantes zu berichten. So war ich bis vor kurzem auf Grund meines Wissen, meiner beruflichen Erfahrung im Bereich Marketing Sevices sehr sicher, so sicher wie 1+1=2 ist, daß der erste Eindruck bei einem Kontakt das entscheidende Kriterium für eine positiv geprägte Beziehung ist. Dieser Eindruck wird durch einen Prospekt, einen Flyer, einen Briefkopf oder auf unsere Webseite geprägt. wenn sie Ihnen begegnen. Aber wenn dies das erste entscheidende Kriterium für eine Beziehung und dann möglicherweise für eine positive geprägte Beziehung ist, müssen Sie erst einmal auf uns aufmerksam werden, sie müssen uns erst einmal finden, bevor eine Beziehung entstehen kann. Reicht es, daß Sie uns finden, oder ist dann doch nicht auch der erste Eindruck ein entscheidendes Kriterium. Was ist, wenn Sie uns finden, Sie aber auf Grund des ersten Eindrucks die Flucht auf Nimmerwiedersehen ergreifen? Dies sind Gedanken, die mir im Zusammenhang mit dem Start des more-blogs und der Webseite durch den Kopf gehen.

So wie es jetzt hier unser Blog aussieht, ist ein durch uns zu verantwortender Kompromiss zwischen uns und nofactory. nofactory macht sich für uns Gedanken zur Suchmaschinenoptimierung, also darüber, wie Sie uns gut finden können. nofactory macht sich nicht nur Gedanken, sondern setzt sie auch hier und in anderen Projekten um, und wir bringen nofactory hohe Wertschätzung für die Leistung, das Wissen, die Erfahrung und das Engagement entgegen. Ab sofort soll es hier weitergehen mit Reflexionen zu dem, was wir hier tun, zu dem, was wir sonst so tun im Zusammenhang mit Dolmetsch- und Übersetzungsleistungen, über Zweifel, über Erfolge, über Merkwürdiges, über Nachdenkliches, über …

Wir würden uns über Sie als Leser und Diskussionspartner freuen.