November 7, 2007

Das Ende eines zweiwöchigen Dolmetscheinsatzes

Category: Dolmetschen – Author: admin – 11:31 pm

Es wird Zeit, über zwei Wochen nach der Rückkehr aus Genf, einen abschließenden Artikel zu schreiben.

Vom Dolmetschen ist nichts Wesentliches mehr zu berichten.
Es passierte nur, was immer bei Projekten passiert: An den letzten beiden Tagen müssen von beiden Seiten noch jede Menge Fragen beklärt werden. Endlich Gelegenheit, mal etwas mehr zu dolmetschen. Aber auch dieser Anflug von Aktivität war schnell vorbei.

Sonst gibt es noch zu berichten:
Ein älterer Schweizer Monteur mit österreichischer Mutter und französischem Vater hat sich gefreut, daß er mit mir Deutsch sprechen konnte.
Auch sonst war zu bemerken, daß alle Leute voller Freude ihre Fremdsprachenkenntnisse hervorkramen. Zitat, als ich während der Pause einen Anruf auf dem Handy bekam: „téléphoner à Schatzi“. Selbst Russisch wurde während der Frühstückspause ausgetestet. Dies gilt meiner Beobachtung nach allerdings in erster Linie für ältere Leute.
Bei den Jüngeren, bei denen man ja geneigt ist, Englisch für selbstverständlich zu halten, war auffällig, daß sie auch mit den englischen Begriffen des Computerprogramms nichts anzufangen wußten, mit Begriffen wie „Edit“ und „Programming“.

Nachdem schon monatelang deutsche Techniker zur Installation und zu ersten Schulungen in Genf waren und die Kommunikation meist auf Englisch gelaufen war, hatte sich bereits eine Sondersprache herausgebildet. Zitat zum Zurückgeben geliehenen Werkzeugs: „Ça, c’est zuruck Freitag, next Freitag“

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