Sie stand für mich im Zeichen von Sprache und Übersetzung.
Anlaufstelle war also die Humboldt-Universität.
Zum Einstieg die „Religiösen Orte Zugewanderter in Berlin“ aus einer Projektarbeit von Studenten. Noch, und es warten schon mehrere Personen auf den Film, wird draußen an Postern geklebt, Plakate werden aufgehängt, es wird über die Plazierung diskutiert, vier Student_inn_en besprechen, mit welcher Farbe die aufgeklebten Textbausteine und Fotos am besten umrandet werden sollen. Mehrere Personen laufen ziellos durch den Raum und strahlen technische Hilflosigkeit aus. Nach einer halben Stunde läuft der Laptop mit dem Beamer und den Lautsprechern zusammen.
Es ist wohl so, daß fast alle fremden Religionsgemeinschaften sehr aufgeschlossen sind, wenn sich Deutsche für Ihren Glauben und ihre Riten interessieren, selbst wenn größere Studentengruppen zu Besuch kommen.
Der Film ist das Ergebnis eines Studienprojekts. Diese Projektreihe wird auch in diesem Jahr fortgeführt, und die Zwischenergebnisse werden dann sehr engagiert und kenntnisreich von den Student_inn_en anhand der Plakate vorgestellt.
