Ich dolmetsche zwar nicht so viel simultan, aber einige Arbeitsplätze habe ich fotographisch dokumentiert.![]()
Dieser Arbeitsplatz war in einem anderen Raum, aber über Monitor war der Kontakt zum Redner gesichert.
Es ist anzumerken, daß dieser Aufwand für eine Dolmetschdauer von nur 15 Minuten getrieben wurde. Es handelte sich um ein internationales Unternehmen, das sich der Bedeutung der mehrsprachigen Kommunikation in hohem Maße bewußt ist.
Dagegen litt dieser Arbeitsplatz leider darunter, daß sich die Dolmetscherin und die Redner wegen der fehlenden Abtrennung akustisch in die Quere gekommen sind. Das “Stativ” auf der linken Seite war der Ständer eines Saallautsprechers.
Den Arbeitsplatz habe ich extra mit einer Decke (in diesem Fall einem großen Schultertuch) versehen, weil ich dazu neige, beim Dolmetschen mit allem zu spielen, was ich mir hinlege, alles auf dem Tisch zu verrücken oder meine Kugelschreiber zu zerlegen. Die Decke soll nur die Geräusche dämpfen.